Bei einer echten Intarsie wird aus einer massiven Platte das einzubringende Holz/Furnier ausgegründet und eingefügt. Viele  dieser kunsthandwerklichen Arbeiten kann man heute noch in Kirchen, Schlössern und Museen bewundern.

Die meisten heutigen Arbeiten sind Auflegearbeiten, wobei ein Trägermaterial beidseitig furniert wird. Man nennt diese Arbeiten auch "Marketerien". Man unterscheidet dabei zwei Techniken: die Säge- und die Messertechnik. Intarsien-Techniken kennt man schon seit einigen tausend Jahren: Es gab sie bereits zur Zeit der alten Ägypter. Im frühen Mittelalter kam diese Kunst über Italien auch zu uns. 

In meiner Werkstatt verarbeite ich Furniere von 0.7mm bis 1.0mm Stärke hauptsächlich mit dem Messer und bis 3.0mm Stärke mit der Laubsäge, außer bei historischen Arbeiten.

Speziell ausgesuchte, einheimische   Furniere wie Kirschbaum, Ulme, Esche, Erle oder auch Exoten wie Palisander, Padouk, Teak, Ebenholz und Ambuina finden bei mir Verwendung.